Die IMR-Schachtauskleidung

Die IMR-Schachtauskleidung ist von der Sohle bis zur Oberkante einschließlich des Spitzenden komplett mit Polyurethan ausgekleidet. Die Anschlussmuffen des jeweilig gewählten Rohrsystems, die ebenfalls aus Polyurethan hergestellt werden, sind fugenfrei, ohne Klebestellen und ohne zusätzliche Dichtelemente mit der Schachtauskleidung monolithisch verbunden.

IMR-Schachtauskleidungen sind in DN1000, DN1200,­ DN1500 und DN2000 lieferbar. In jeweiligen Schachtauskleidungen können Gerinneführungen von DN100 bis DN1200 eingebaut werden.

Das Spitzende für den Aufbau von Schacht­ringen und -konen kann nach DIN4034 Teil 1 von DN1000 bis DN2000 oder zur Aufnahme von Econorm®-Schachtaufbauten von DN1000 bis DN1500 ausgeführt werden.
Die Abwickelungen der Gerinne, zusätzliche Zuläufe und Gefälle der Zu- und Ablaufmuffen werden passend nach Kundenwunsch gefertigt und bieten somit ein Höchstmaß an Genauigkeit für die Baustelle.

Die IMR-Schachtringe-, Konen-, Übergangsplatten und Abdeckplatten­auskleidungen sind ebenfalls mit Polyurethan in beiden Muffen­bereichen ausgekleidet. Das Produktprogramm reicht in DN1000 von Ringen in Bauhöhen von 250 mm bis 1000 mm, Konen DN1000 /625/600 und Abdeckplatten DN1000 /625 Abdeckplatten bis hin zu Übergangsplatten von DN1200 und DN2000. Selbstverständlich sind auch hier alle Möglichkeiten für Sonderanfertigungen gegeben.

 

IMR-Schachtauskleidung
mit außenliegenden Absturz  DN1000

Zur Überbrückung von Sohldifferenzen größer 60 cm bietet die IMR-Schachtauskleidung mit außenliegendem Untersturz, der in der Schachtwand eingebaut wird, ein breites Angebot von Einsatzmöglichkeiten. Das Unterteil wird monolithisch als ein Bauteil bis zu einer Höhe von 2 m Sohldifferenz in DN1000 und bis zu 1,50 m in DN1200 hergestellt. In die Zulaufmuffe wird ein T-Stück integriert, von dem eine Fallleitung DN200 nach unten geführt und mit einem in sich geläufigen Bogen ins Gerinne eingeleitet wird.

Weitere Zuläufe dieser Art sowie weitere sohlengleiche Zuläufe können, soweit technisch machbar, noch mit eingebaut werden. Die IMR-Schachtauskleidung erstreckt sich auch hier von Sohle Auslauf bis Oberkante Schachtunterteil einschließlich des gesamten Spitzendes.

Bei Höhendifferenzen von mehr als 2 m wird die IMR-Schachtauskleidung in mehreren Teilstücken hergestellt.

In der jeweiligen IMR-Schachtauskleidung für das Schachtunterteil wird das Fallrohr mit drei Stück 30°-Bögen DN200 eingebaut um so einen einwandfreien Abfluss zu gewährleisten. Auf das Schachtunterteil werden dann Schachtringe mit einer IMR-Auskleidung bis zur gewünschten Höhe gesetzt. Die gewünschte und auf das anzuschließende Rohr abgestimmte IMR-Schachtmuffe wird zur Aufnahme des gewünschten Rohrsystems, in dem ein Abzweig DN200 für das Fallrohr integriert ist, im Schachtring eingebaut. Im Zuge des Schachteinbaus und der Verlegung der Rohrleitung wird das Schachtunterteil mit dem Gelenkstück mittels eines Fallrohres DN200 verbunden.

 

IMR-Schachtauskleidung
mit Schwanenhals  DN1000 und DN1200

Die Schussrinne wird nach ATV157 und 241 gefertigt, wobei darauf zu achten ist dass der Höhenunterschied zwischen dem Einlauf und dem Auslauf bei DN1000 max. 60 cm und bei DN1200 max. 80 cm betragen sollte.

Die IMR-Schachtauskleidung ausgebildet als Schwanenhals ist auch hier von Sohle Auslauf bis Oberkante Schachtunterteil einschließlich des Spitzendes.

 

IMR-Schachtauskleidung
zur Energieumwandlung  DN1000

Zur Überbrückung von höheren Sohldifferenzen und zur gleichzeitigen Verringerung der Fließgeschwindigkeit kann die IMR-Schachtauskleidung zur Energieumwandlung eingesetzt werden. Der Zulauf ist am Außenradius der Schachtwand eingebaut wobei der Ablauf zentrisch im Boden der Mitte der
IMR-Schachtauskleidung ausgerichtet ist, so dass das Abwasser durch den versetzten Zu- und Ablauf  strudelförmig aus dem herausläuft und sich somit selbst die Energie aus dem zulaufenden Medium nimmt. Die Mindestsohl­differenz zwischen Einlauf und Auslauf beträgt 60 cm. Die Größe der anzuschließenden Rohre liegt zwischen DN200 und DN500.

 

IMR-Schachtmuffe

Die IMR-Schachtmuffe ist an der IMR-Schacht­auskleidung fugenfrei, klebe­stellenfrei und ohne weitere Dichtelemente am Schachtkörper monolithisch integriert, um Gelenkstücke mit der IMR-Schachtauskleidung zu verbinden. Wie vorher beschrieben kann die IMR-Schachtmuffe mit einer oder auch mehreren Dichtungen versehen werden. Diese gibt es auch als Einzelteil für den Einbau in gemauerte Schächte oder andere Fertigteilschächte um auch hier die höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Es ist möglich das das gewünschte Dichtungselement in der Muffenwand integriert werden kann.